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Handgelenksarthrose: Neurektomien des Nervus interosseus posterior und anterior

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Dies ist eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Neurektomie des Nervus interosseus posterior (PIN) und des Nervus interosseus anterior (AIN) zur Reduzierung der Schmerzempfindung im Handgelenk.

Der Eingriff wird in der Regel nach einem erfolgreichen Versuch der Injektion eines Lokalanästhetikums um den Nerv herum durchgeführt, um die postoperative Schmerzlinderung vorherzusagen. Die beiden Nerven werden auf einer Höhe knapp proximal des dorsalen Radioulnagelenks durchtrennt, wo beide Nerven über den dorsalen Zugang zum Handgelenk zugänglich sind.

Die Operation ist einfach durchzuführen und wird häufig in bestimmten Situationen durchgeführt, z. B. bei Handgelenksarthrose, Schmerzen im dorsalen Handgelenk unbekannter Ursache und Handgelenksinstabilität. In der Regel wird eine formellere Operation durchgeführt, wie z.B. eine Teilversteifung des Handgelenks, eine Bandrekonstruktion usw. In manchen Fällen möchte der Patient jedoch seinen derzeitigen Bewegungsumfang beibehalten oder sich nicht einer so großen Operation unterziehen und entscheidet sich daher für eine Denervierung des Handgelenks.

Die Denervierung wird das Fortschreiten der zugrundeliegenden Pathologie nicht aufhalten, kann sie aber erträglicher machen. In einigen Fällen, in denen die ursprüngliche Operation die Schmerzen nicht vollständig lindern konnte, kann eine Denervierung des Handgelenks ein nützlicher zusätzlicher Eingriff sein, um die Symptome des Patienten zu verbessern.

Komplikationen sind selten, und bei 60-90% der Patienten verbessern sich die Schmerzwerte, und bei etwa 50% der Patienten nimmt die Griffkraft im Vergleich zum Zustand vor der Operation zu.

Die Operation wird ambulant durchgeführt und der Patient kann die Hand direkt nach der Entlassung vorsichtig mobilisieren. Das Ergebnis des Eingriffs ist nach 3-4 Monaten postoperativ abgeschlossen. Der PIN ist eine Fortsetzung des Nervus radialis. Er innerviert die Streckmuskeln des Unterarms, aber wenn er den Ort der Operation erreicht, ist die einzige Innervation distal von diesem Punkt das Pseudoganglion, das die dorsale Handgelenkskapsel und die Bänder des Handgelenks versorgt.

Der AIN ist ein Ast des Nervus medianus und innerviert die radiale Hälfte des N. flexor digitorum profundus und den N. flexor pollicis longus proximal der Operationsstelle sowie den N. pronator quadrates und die volare Handgelenkskapsel und die Bänder distal der Operationsstelle. Die hintere interossäre Arterie (PIA) und die vordere interossäre Arterie (AIA), die mit ihren jeweiligen Nerven verlaufen, sind Äste der gemeinsamen interossären Arterie, einem Ast der Arteria ulnaris auf Höhe des Pronator teres. Die PIA und AIA anastomosieren distal und tragen zum dorsalen Karpalbogen bei.

Autor – Herr Mark Brewster

Königliches Orthopädisches Krankenhaus, Birmingham

Autor: Mr Mark Brewster FRCS (Tr & Orth)

Einrichtung: The Royal Orthopaedic Hospital, Birmingham, UK.

Clinicians should seek clarification on whether any implant demonstrated is licensed for use in their own country.

In the USA contact: fda.gov
In the UK contact: gov.uk
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