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Akromioklavikulargelenk: Offene Exzision (Mumford-Verfahren)

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Dies ist eine nützliche Technik, die Sie Patienten mit Schmerzen im Schultereckgelenk infolge degenerativer Veränderungen anbieten können. Isolierte Schmerzen im Schultereckgelenk sind recht häufig und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Sie reichen von einer leichten Unannehmlichkeit bis hin zu einer erheblichen Beeinträchtigung von Arbeit, Sport und Freizeitaktivitäten und insbesondere des Schlafs.

Das Schlüsselbein ist einer der letzten Knochen, die im menschlichen Skelett vollständig verknöchern, und sobald dies geschehen ist, neigt es dazu, entweder im medialen Sternoklavikulargelenk oder – häufiger – im lateralen Akromioklavikulargelenk zu degenerieren. Die Schmerzen im Schultereckgelenk können schleichend auftreten oder als Folge eines leichten Traumas wie einer Verstauchung Grad 1 oder 2, die durch einen Sturz direkt auf die Schulterspitze oder einen direkten Schlag auf das Schultereckgelenk verursacht wird.

Es ist dokumentiert, dass etwa 30% der Bevölkerung eine intraartikuläre Scheibe aus Weichteilgewebe, ähnlich dem Kniescheibenknorpel, innerhalb des Schultereckgelenks haben. Wenn diese beschädigt ist, kann auch das eine Ursache für anhaltende Schmerzen und Behinderung sein.

Sobald die Diagnose Akromioklavikulargelenkschmerzen gestellt wurde, sollten zunächst einfache konservative Maßnahmen empfohlen werden. Wenn nicht-operative Maßnahmen ausgeschöpft wurden und der Patient anhaltende Schmerzen hat, sollte eine Exzisionsarthroplastik des Akromioklavikulargelenks mit Entfernung des Gelenkinhalts und Resektion der distalen Klavikularfacette in Betracht gezogen werden. Dieses Verfahren wird auch als Mumford-Verfahren bezeichnet, nach einer frühen Beschreibung aus dem Jahr 1941. Der Hohlraum füllt sich dann mit Narbengewebe und im Allgemeinen bessern sich die Symptome des Patienten recht schnell. Die hier beschriebene offene Technik ist relativ schnell, unkompliziert und erfolgreich.

Autor: Mr Mark Crowther FRCS (Tr & Orth)

Einrichtung: The Avon Orthopaedic centre, Southmead Hospital, Bristol, UK.

Clinicians should seek clarification on whether any implant demonstrated is licensed for use in their own country.

In the USA contact: fda.gov
In the UK contact: gov.uk
In the EU contact: ema.europa.eu

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